Crops

"Am 1. September 1730 öffnete sich die Erde im Timanfaya". So fängt die Chronik des größten Vulkanausbruchs in der Geschichte der Kanarischen Inseln an. Über sechs Jahre bedeckten Lava und Vulkanasche die fruchtbaren Täler von Lanzarote. Die Landschaft veränderte sich dramatisch und formte sich langsam zur eindrucksvollsten Weinlandschaft die man sich vorstellen kann.

Die Vulkanasche (auch Sand oder Picon genannt) bedeckt die Felder und hält das seltene Regenwasser auf, absorbiert es, wie ein Schwamm und verhindert das Abfliessen des Wassers ins Meer. Die Vulkanasche bildet ausserdem eine Isolierung über der feuchten Erde und vermeidet, dass die intensive Sonne diese austrocknet und behält so die Feuchtigkeit für die Pflanze, damit diese trinken und sich ernähren kann. Da die Vulkanasche keine eigenen Nährstoffe hergibt, müssen grosse Mulden gegraben werden, um die Wurzeln in die nährstoffreiche Erde zu pflanzen. Ausserdem müssen kleine Steinmauern um die Mulden errichtet werden, um sie so vor den Passatwinden, die vor allem im Frühjahr und Sommer auftreten und die die Blätter der Pflanzen verbrennen, zu schützen.

Wie tief und wie gross der Durchmesser der Mulden gegraben wird, wie viele Weinstöcke gepflanzt werden können, ist abhängig davon wie hoch die Schicht der Vulkanasche ist. Es gibt Zonen wo die Mulden bis zu 4 Meter tief und einen Durchmesser von 6 Meter haben, so dass die Anpflanzung nicht mehr als 200 Weinstöcke pro Hektar ergeben. Auch in den Gebieten mit höheren Pflanzungen, wo bis zu 800 Pflanzen auf einen Hektar kommen, können durch die geringen Regenfälle nicht mehr als 500 – 1.500 kg Trauben pro Hektar erzeugt werden.

 


















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